Jetzt ist schon die erste Arbeitswoche um, und ich bin noch dabei. Nicht nur dabei – sondern fröhlich und gut gelaunt.

Wie geht denn so etwas? Ja, es gibt sie noch – die Firmen, die ihre Mitarbeiter als mündig ansehen und respektieren. Sie werden gehegt und gepflegt, wie kleine Keimlinge, die sich entwickeln und wachsen.

Es gefällt mir sehr gut und ich werde gefordert. Alles ist geregelt und organisiert, eine kleine Traumwelt für mich. Mein Aufgabengebiet wächst und die Einarbeitung ist vorbildlich. Die neuen Mitarbieter dürfen noch nicht am richtigen System arbeiten, sondern üben trocken. Das ist sehr wichtig, damit später alles funktioniert. Die Daten der Kunden und alles, was wichtig ist, wird gepflegt, verwaltet und ständig aktualisiert. Wo findet man so etwas?

Der Chef, also so etwas findet man nicht mehr oft, lebt alles vor. Wenn ich sage „alles“, meine ich auch die Tätigkeiten, wie zum Beispiel telefonieren mit den Kunden. Es kann sein, daß die Anrufe von Kundenanfragen beim Chef direkt landen und er die Philosphie seines Unternehmen vorlebt und seinen Mitarbeitern zeigt. Schade, daß es andere Chefs nicht mehr für notwendig halten an der Basis zu arbeiten und nach ihren Mitarbeitern zu schauen. Jetzt kommt der Einwurf: ich habe keine Zeit, ich habe Wichtigeres zu tun! DAS sind nur lahme Ausreden, weil jeder hat die selbe Zeit -24 Stunden pro Tag- und was ist wichtiger als die Mitarbieter und die Kunden? Mir fällt da nichts ein, euch vielleicht?!?

Ich berichte euch in einiger Zeit, was sich noch verbessert hat und wie es weiter gegangen ist. Es kann nur aufwärts gegen. Wie es scheint, ist die Wirtschaft und Konjunktur auf dem Weg nach oben und das sollte man in allen Bereichen merken.

Schaut euch um und lernt! Viel Spaß und frohes Arbeiten wünscht …

P.S. was ich gezeigt bekommen habe, wie es nicht gut oder nicht richtig ist, scheint mir erst jetzt bewußt. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten, falls man sie kennt. Andere Firmen kennen nicht die Möglichkeiten oder leben sie nicht. Und nur kopieren, weil es ein anderer gemacht hat, funktioniert im Geschäftsleben sehr selten.

Für meine ehemaligen Kollegen

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