Servus liebe Leser

Einsicht

Ich war gestern mit meinen ehemaligen Kollegen in Hannover auf der Messe „Ligna+„. Gewisse Dinge kann man vorhersagen, manche nicht. Was mich etwas traurig gestimmt hat, daß so wenige von dem Angebot der Firma Gebrauch gemacht haben, mit dem Bus zu fahren. Der Eintritt und die Fahrtkosten hat die Firma übernommen. Schade!

Also reichte ein kleineres Fahrzeug und der Verkehr war sehr zügig, was am Feiertag gelegen haben dürfte. Die Firma prässentierte sich im großen Verbund und einige Abläufe sind wieder einmal nicht so toll organisiert. Wen man auf der Messe trifft, ist immer wieder erstaunlich, so habe ich einen alten Kollegen wiedergetroffen und wir haben gleich einen Temin für später ausgemacht. Einfach klasse, daß man so weit weg immer die Menschen trifft, die einem so nahe sind.

Der Oberknaller war allerdings als wir herausgelaufen sind: ein Plaktat Plakat am Messe-Ausgang Süd 1

Wir sind zwar hier nicht in Bayern,
aber bei uns gehen mehr Menschen zur Messe!

Kantine

Wir Menschen haben früher einen Beruf gehabt, der in der Nähe des Hauses gewesen war. Der Bauer, der Handwerker, der Lehrer, der Schmied, der Polizist, der Rektor, der Bäcker, der Metzger und allen anderen Berufe waren immer in der Nähe angeordnet, in der Umgebung des Dorfes. Alle waren zum Mittagessen zu Hause. Heute müssen wir immer weitere Strecken auf uns nehmen, die immer größer werden. Ein einfache Fahrt von 1 bis 2 Stunden kann man nicht mehr als ungewöhnlich betrachten. Die Mittagspause wird in der Firma oder in eine nahegelegenen Imbißbude zu sich genommen. Wie gut ist diese Ernährung?  Gibt es Alternativen?

Ein gutes Mittel, wäre das selber gemachte Pausenbrot – wie früher in der Schule. Wer erinnert sich nicht gerne, daß zum dritten Mal in dieser Woche Leberwurst drauf war. Wir blicken immer neidisch auf das Brot der anderen und es wurde fleißig getauscht. Heute sitzen die Raucher in kleinen Gruppen zusammen, einige gehen nach Hause, andere gehen zu Einkaufen, nur der harte Kern bleibt in der Fimra Firma und ißt dort etwas. Man kann sich auch etwas kommen lassen – der fliegende indische Pizzabäcker wittert das große Geschäft – leider auch nicht.

Einen Termin haben wir schon fest: nächsten Monat wird gegrillt in der Mittagspause. Wir haben jetzt schon alle Prophete und Heilige beschworen, daß das Wetter mitmacht und wir werden sehen.

Auto

Ich bin auf die öffentlichen Verkehrsmittel umgestiegen, und es mehrere Gründe gibt:

  1. schaut euch mal die Sprit-Preise an – unglaublich
  2. der Streß, morgens im Stau im Berufsverkehr zu stecken und das jeden Tag
  3. die netten Menschen, die man kennen lernt und täglich ein paar neue Gesichter sieht
  4. das Verbund-Netz doch nicht immer so schlecht ist, wie auf dem Land
  5. mir es noch gefällt

Ich dachte, es geht nur in einer Großstadt wie Hamburg oder Wien, aber es funktioniert bei uns fast so gut.

Einsteigen – Umsteigen – Aussteigen – da sein

Fussball
Sepp Herberger: “Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“

(Quelle: Internet)

Motto
„Nichts macht mir so viel Arbeit wie der Entschluss zu arbeiten.“

(Gabriel Laub, tschech. Satiriker, *1928)

Um alle Gerüchte zu streuen und zerstreuen sind alle Angaben ohne Gewähr!

Tschau

und es geht weiter steil bergauf – die Spitze ist noch nicht erreicht

Mitwirkenden: Frank
Gäste: tolle KollegenInnen
Redaktion: Ha’m w’r nicht
Wirtschaft: fasten – FDH
Auto: mit dem Bus und der Bahn
Leben: schön – einfach schön – der Ausflug naht

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