Hallo Leser

heute wagte ich mich wieder einmal unter richtig viele Menschen. Obwohl ich so langsam eine Phobie dagegen entwickle, dient es zur Integration (besser gesagt zum Gewöhnen oder zum Erhalt). Die Menschheit an sich kann ja nichts dafür, aber sobald mehr als 10 Menschen auf einem Haufen stehen, wird es kriminell. Im wahrsten Sinne des Wortes. Dann gelten keine Gesetzte und Vorschriften mehr:

  • Fahren gegen die STVO: gegen die Einbahnstraße, überhöhter Geschwindigkeit
  • Parken – wie wild und wo man Platz findet
  • Schlange stehen, wer zuerst kommt kommt zuerst dran
  • und Euch fällt bestimmt auch noch etwas ein

Und ein Phänomen stellt sich trotz der Massen immer wieder ein:
Ein Tisch für vier wird nur von 1-2 Personen besetzt. Andere Paare sitzen dort nicht dazu, sondern warten bis Ihr „eigener“ Tisch frei wird. Ich finde es toll, Menschen zu beobachten und ich meine nicht nur „blind“ schauen.

Nachdem es wirklich voll wurde und immer weniger Tische frei waren, wurde es bei mir (und meinem Tisch) ernst – 2 ältere Damen wagten es und fragte zu meinem Erstaunen richtig anständig: „sind hier noch 2 Plätze frei?“ Ich überlegte kurz und bejahte es. Es waren 2 Freundinnen, die sich einiges zu erzählen hatten.

Themen: Krankheit, Operation, eingemachte Früchte der Saison, Enkelkinder, Erziehung, Küchenutensilien, Rezepte – viel Negatives

Ich überlegte mir, meinen Tisch zu einem Radio-Studio zu machen und alles aufzuzeichnen – lieber nicht. Es könnte mich beim nächsten Hören wieder traurig machen, mit welchen Themen sich die Menschen immer belasten. Ich vermisse dann auch eine schöne Geschichte, die einem zu Besinnung dient. Mit dieser Story kann man sich aufbauen, sich lustige Gedanken machen und eine Fröhlichkeit in ein Gesicht zaubern, man sollte es gesehen haben.

So und nun erzählt Euch oder uns Eure schöne Geschichte, mit der sich alle freuen können und die einem als gutes Bespiel für ein gutes Leben dienen kann. Hartz IV, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Tod haben wir zu genügend um uns und wir sollten die wenige Zeit, die wir haben, nützen und uns freuen.

Freundliche Grüße und ein schönes Leben

Frank und die Gäste an meinem Tisch

P.S.: es kam noch eine schöne Geschichte über eine (dieses Jahr 3) bevorstehende Hochzeit

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