Heute eine „wahre“ Geschichte aus meiner Umgebung:

Ich bin öfters mit meinen Bekannten unterwegs und dabei bin ich der Fahrer, der nichts (nicht so viel) trinkt. Wir starten dann bei einem guten Essen mittags gegen 14:00 Uhr mit einer kleinen Mahlzeit, frisch gekocht, italienisch und echt lecker. Natürlich mit einem Gläschen Wein für die Begleitung.

Und wir schauen, was der Nachbartisch so tolles bestellt hat und auch serviert bekommt – wollen wir auch haben. „Herr Ober“ (Toni!). Kommt auch prompt. Zwischendurch gehen die „Kollegen“ auch noch rauchen – dann kommt das Essen schneller.

Es kommen weitere Bekannte, Freunde und wir ziehen nach dem Essen an den großen Tisch umd und nehmen die Gläser mit – weiter mit Wein. Ich als Fahrer trinke nur Wasser, Cola oder Kaffee. Wobei der italienische Espresso nicht zu toppen ist. Neue Flasche Wein und dann kommt das Paar vom Nachbartisch.

„Wir kennen uns doch von früher?“ „Bestimmt, und das war kein positives Erlebnis“.

Die Unklarheiten von damals wurden ausgeräumt und wieder eine Flasche Wein – jetzt sind wir zu 7 (6 „Trinker“ und ich). Es werden Geschichten erzählt und vom Leder gezogen und der Pegel steigt. Dabei werden die gastronomische Kenntnisse und Gepflogenheiten diskutiert und es werden Restaurant-Kritiken ausgelobt. Welches Lokal kann was und wo lohnt es sich hin zu gehen.

So gegen 20 Uhr sind die Flaschen fast leer und wir werden vom Wirt elegant aus dem Lokal gebeten – es ist Feierabend im Mittagslokal. Okay, wir gehen, aber nicht ohne eine Wegzehrung (1 Flasche Wein – für nun 5 Personen). Und diese ist auch bald leer.

Weiter zum „Nachbarn – ins nahegelegene Lokal mit Bar und Essraum, nicht ungebingt mein Fall. Aber die Mannschaft ist so „locker“ drauf, dass dieser Laden nun auch aufgemischt wird – im wahrsten Sinne des Wortes.

Rein in den Schuppen und wir werden schon angestarrt. Lustige, angeheiterte Meschen scheine auf zu fallen. Was soll’s!

Die Bar hat ein Show-Regel mit exklusiven Weinen und da wir einen Wein Sommelier dabei haben, werden wir schnell fündig. Der Wirt macht uns aber einen Strich durch die Rechnung: „diese Weine sind nicht zum Verkauf, sondern ausschließlich zum anschauen und für Ihn privat“. Was soll denn das? Wir sind durstig und haben das Geld, um die Weine zu bezahlen. Jetzt dürfen wir nicht.

Der Abend könnte so schön enden, aber durch den Alkoholpegel meiner Bekannten und den Plan, den „Laden“ zu stürmen, wurde es vorhersagbar: Ausfällig, auffällig, laut, exzessiv, mit kleinen Blessuren, teuer, usw.

Fazit: ohne Alkohol lustig zu sein, ist für viele sehr schwierig. Andere können gar nicht mehr ohne Alkohol sein. Und dann kommt die Gesellschaft und das Rauchen hinzu.

Es ist echt schwierig, in diesen Situationen richtig und vernünftig zu reagieren. Danke an Martin und Tanja

Viele Grüße an den Kater

Frank

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