Liebe Leser und Leserinnen

Es ist die große Zeit der Volksfeste – zumindestens hier im (wilden) Süden.

In München ist die „Wiesen“, in Stuttgart (Cannstatt) ist der „Wasen“. Bei beiden Festen ist immer mehr die Tracht als Ausgehkleidung gesehen. Die vor allem jungen Menschen ziehen sich dann so schicke an und prominieren auf dem Laufsteg der Bierbänken. Leider hat es aber auch einen Nachteil – es sieht so blöd aus, wenn man (und Frau) dann volltrunken umher torkelt. Alles schon gesehen.

Ganz extrem sind die Jugendlichen hinter den großen Zelten. Da sind die Alkoholleichen schon um 16 Uhr zu sehen, wie sie sich schlafend, urinierend, übergebend hin und her wälzen – echt ekelhaft! Was soll man da sagen?

Vor einigen Jahren war ich in München auf der Wiesn, letztes Jahr wieder mal auf dem Wasen. Die Anreise mit dem Zug habe ich auch schon mitgemacht, was hin noch geht, aber die Rückreise gestaltet sich von Cannstatt in die Heimat äußerst schwierig. Laßt mich kurz überlegen – eher sehr unangenehm. Alles ist betrunken, pöbelt, schlägert, übergibt sich und randaliert. Das brauche ich nicht, da gibt es andere Möglichkeiten

Ich werde wieder mit dem Reisebus hinfahren – sozusagen eine geführte Tour: 2 Maß, 1 Händl, reservierte Plätze im Zelt, Fahrt hin und zurück für 44€. Da kann man nicht meckern, echt nicht.

Letztes Jahr war es so locker und angenehm, dass ich mich dieses Jahr wieder dazu entschlossen habe. Abfahrt bei uns im Ort, Ausstieg direkt am Wasen, alles so einfach. Die Rückreise ist wieder gegen 23:30 Uhr und dann wird der Bus auch nur zur Hälfte besetzt sein. Viele meiner Mitreisenden schaffen es nicht von mittags gegen 14:00 Uhr bis 23:00 Uhr so viel Bier, Schnaps, Alkohol in sich hinein zu schütten und dann auf allen Vieren zum Busbahnhof zu krabbeln. Eine halbe Stunde dürfte reichen, weil die Zelte ja gegen 23 Uhr schließen. Wir werden es erleben.

Vielleicht gibt es nächste Woche dann die Bilder dazu, mal schauen.

Prost Frank

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