Guten Morgen liebe Leser

(Anmerkung der Redaktion: Frank reiste mit einer sehr guten Bekannten, nennen wir sie Marlen)

Vor der Abfahrt

Feiertag am Busbahnhof: Marlen und Frank und die Haltestelle füllte sich bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Komischerweise kennt man ja immer ein paar Mitreisende. So auch heute, 2 Pärchen, die wir als Bekannte unregelmäßig treffen. Die Stimmung war schon angeheitert, 4 mitreisende Damen tankten schon vorab einen Sekt und einen Startpiloten. Wenn ich richtig gesehen habe, einen Hüpfer.
Ja wir sind am fast morgens losgefahren, geplant war 12:15 Uhr. Der Bus kam dann um 12:30 Uhr und wir waren die letzte Haltestelle vor dem Wasen. So hat man wenigstens etwas vom Tag und vom Fest, außer man (und frau) übertreibt es nicht. Ihr seht mich grinsen, das sind Erfahrungswerte.
Im Bus ging es schon lustig und vor allem laut zu. Marlen und ich hatten vorsichtshalber Ohrenstopfen mit, auch für oder gegen die Musik im Festzelt. Der Busfahrer begrüßte uns und fragte gleich, welche Route er fahren sollte, weil in Stuttgart gleichzeitig die Feier für den Tag der Einheit war.

Im Bus

Die schnellste riefen wir im Chor!

Der Autoverkehr auf den Straßen war komischerweise zu ruhig, sehr verdächtig. Aber natürlich gut für uns. Ankunft war gegen 13:45 Uhr und die Plätze waren auf 16:00 Uhr reserviert. Also lo, unter das Volk mischen und das erste köstliche Bierchen trinken. Die Sonne heizte zusätzlich die Gemüter, alles war fröhlich und strahlte. Wir gingen zuerst ins Tiroler Dorf und schauten dort die Spezialitäten an: Essen und Trinken im Überfluß.

Dann weiter zu den Fahrgeschäften, Losbuden, Geisterbahnen, Spielbuden usw. Natürlich sind wir nur vorbeigelaufen und haben uns die Menschen aus der Ferne angeschaut. Marlen war schon Ewigkeiten nicht auf’m Wasen, so schauten wir in einige Zelte von außen hinein und sie war etwas „schockiert“ über das Treiben der betrunkenen Menschen mittags um 15 Uhr. „Schau es dir an, so werden wir auch bald sein“, sagte ich zu ihr und sie schaute mich erstaunt an. „Wirklich?“, entgegnete sie mir.

Ich grinste sie an und meinte locker: „wirst schon sehen!“ Also wir sind dann gegen 15:30 Uhr an den separaten Eingang für Reservierungen und wurden prompt durch gewunken. An dem normalen Eingang war die Schlange wie im Europapark vor dem Silverstar, über 3-4 Reihen und lauter junge Menschen. Ich habe in mich hinein gelächelte und dachte: Frank, alles richtig gemacht.

Da wir zu früh dran waren, saßen noch 3 betrunkene Jugendliche (so 18-20 Jahre alt) und meinten ganz locker, sie wollten noch sitzen bleiben und ob wir denn schon alle kommen. „Ganz ruhig, die anderen kommen noch“, sagte ich und grinste über den zu hohen (Höschen) Alkoholpegel der 3 Männer. Die Bedienung brachte uns gleich unsere erste Maß und ich verspeiste auch gleich ein Händl, um eine Grundlage zu haben. Wieder alles richtig gemacht.

Gegen 16 Uhr kamen dann die anderen und die reservierten Tische füllten sich, am Nachbartisch in der Verlängerung unsere befreundeten Paare. Also es war lustig, durstig, spaßig, es wurde geschunkelt, gesungen und auf den Bänken getanzt. Die Details brauche ich Euch hier nicht sagen, zeige ein paar Bilder.

im Zelt

Und hier geht’s zum stillen Örtchen.

Toiletten

Ich wies Marlen schon von Anfang an hin, daß wir früher das Zelt verlassen würden, weil irgendwann der Punkt überschritten wird, wo die Stimmung kippt, der Alkoholpegel der Nachbartische zu viel ist und wo es ungemütlich wird. Um 21:15 Uhr war dieser Zeitpunkt und wir haben das Zelt in Ruhe verlassen und sind noch auf einen Streifzug durch den restlichen Wasen gegangen und haben Menschen beobachtet. Marlen wollte unbedingt noch Kettenkarussell fahren, was sie dann auch getan hat, ohne mich.

Kettenkarussell

Im Tiroler Dorf haben wir noch eine Kleinigkeit gegessen und sind um 23 Uhr Richtung Bus gelaufen. Die Abfahrt war für 23:30 Uhr angesetzt (+/- 10 Minuten hat der Busfahrer angekündigt) und komischerweise waren alle pünktlich. Die anderen waren es nicht und wurden auch nicht vermißt.

So ging ein schöner Tag zu Ende und zu Hause angekommen habe ich bei Marlen über Whatsapp nachgefragt, ob und wie es ihr gefallen hätte? Super, ganz toll, kam zurück. Und unten war noch ein Smiley dran. Das hat mich gefreut. 😉

Abschied

Frank, Marlen, und ca. 11 andere Feiergäste, die auf dem Wasen waren. So viele hatten sich beim Foursquare eingeloggt. 🙂

Gute Nacht

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