Hallo Leute, hallo Berlin

Die Zeit mit dir war zu kurz, um alles zu erleben und zu machen.

Angefangen hätte es mit Streß und Hektik am Morgen beim Abflug. Um 6:40 Uhr, das bedeutet schon gefühlte 5 Stunden vorher aufstehen und dann in aller Eile zum Flughafen fahren. Im Moment ist natürlich auf dem Zubringer eine Baustelle mit einseitiger Sperrung in der Hin-Richtung.

Also ich mit Müh und Not aufstehen, anziehen (gehört auch dazu), Morgentoiliette und zum Flughafen fahren. Dann die große Überraschung: Stau bei der Sicherheitskontrolle. Und ich zu spät, nur 30 Minuten vor dem Boarding. Alle Schalter waren besetzt und ich suchte mir eine Schlange bei der 2 Rollstuhlfahrerinnen vor mir dran waren. Mich interessierte die Kontrolle der Rollstühle. Doch nicht so spektakulär, wie gedacht.

Und nun kam für mich der riesige Schock: „machen Sie bitte den Koffer auf, da muß noch ein Multiwerkzeug drin sind!“ Scheiße, dachte ich. Dabei hätte ich alles doppelt kontrolliert, und nun doch vergessen.

Irgendwas ist immer!

Abflughalle
Abflughalle

Der Kontrollbeamte war sehr kulant und ließ mich mit dem Multitool ziehen. Puh, Glück gehabt und sogar pünktlich zum Boarding. Der Flieger war ziemlich voll, alle so früh aufgestanden?

Angekommen in Berlin ging es gleich raus an die frische Luft. Irgend jemand sang mal was von „der Berliner Luft“, na ja, es gibt besseres.

Erste Station: Frühstück im Schwarzen Cafe

Schwarzes Café unten, Blick nach vorne
Schwarzes Café unten, Blick nach vorne

Dann weiter zum Apple Store auf’m KuDamm, natürlich zu Fuß. Es war ja nur eine kurze Strecke. Auf dem Weg dorthin gleich noch Schaufensterbummel mit kleinem Shopping.

Apple Store Berlin
Apple Store Berlin

Wieder rein ins Auto und zu den Prinzessinengärten. Zum Glück hatten sie noch offen, weil die Einwinterung dieses Jahr dauerte und sie spät dran waren. Es war nicht so schön wie im Sommer, aber bei Sonne kann ja jeder. Wir haben uns die Beete, Stauden, Pflanzen und den kompletten Garten angeschaut und noch etwas gegessen und getrunken. Das kleine Cafe hatte zu unserem Glück noch geöffnet – es gab selbst gemachten Apfelsaft, allerdings warm, ähnlich wie Kinderpunsch, echt lecker. Ich verspeiste noch eine selbstgemachten Waffel.

Pflanzen in Milchtüten
Pflanzen in Milchtüten

Die Idee mit den Milchtüten fand ich sehr witzig und ökologisch, weil dadurch das Wasser unten wieder raus kann und wie ein Blumentopf mit Loch wirkt. Sollte allerdings draußen sein, wegen dem fehlenden Auffangbehälter.

Nächste Station: Marheineke Markthalle

Schild Marheineke Markthalle

Wir wollten eigentlich zur Markthalle Neun, aber diese war in der Nähe und bot auch reichhaltiges Sortiment an Leckereien aus der ganzen Welt. Zusätzlich gab es ein Spieleangebot für Kinder, mit Basteln, Pfeilschießen und Ähnlichem. Insgesamt alles auf engstem Raum – die ganze Welt auf gefühlter Wohnzimmergröße.

Anschließend gingen wir privat nach Hause und haben uns die Geschichten des Lebens erzählt, Erinnerungen ausgetauscht und den Abend genossen.

Sonnenuntergang Spandau
Sonnenuntergang Spandau

Jetzt mal gute Nacht und bis morgen, dann geht es weiter. Der zweite Tag bringt bestimmt auch noch viel Interessantes.

Frank

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