Liebe Radfahrer Der ADFC (allgemeiner deutscher Fahrrad Club) bietet immer wieder schöne Ausfahrten in ihren Prospekten und im Internet an. Am Sonntag war die Wettervorhersage so gut, dass ich zuschlug. Die Tour über die Schwäbische Alb:

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ADFC Radtouren Veranstaltung „Vielfältige Alb – Tour für Genießer“

Sonntag, 25.05.2014

Vom Radwandershuttle lassen wir uns auf die Alb nach Kleinengstingen bringen. Von dort geht’s durchs obere Lautertal, vorbei am idyllischen Lauterursprung nach Grafeneck. Dort ist heute wieder ein Behindertenheim – und eine Gedenkstätte. Denn vor gut 60 Jahren wurden dort tausende Behinderte vergast. In Grafeneck verlassen wir die Lauter, um nach Münsingen weiterzuradeln. Durch urige Alblandschaft geht es dann in einer Schleife durchs Münsinger Hardt, den ehemaligen Truppenübungsplatz. Dort besichtigen wir das ehemalige Dorf Gruorn, von dem nur noch Kirche und Schulhaus stehen, bevor es durchs Ermstal, vorbei an der Ermsquelle, durch Bad Urach und dann vorbei an unzähligen blühenden Bäumen hinab nach Metzingen geht. Von dort fahren wir wieder per Bahn zurück nach Tübingen. Einkehr oder Vesper ist in Münsingen vorgesehen, eine Kaffeepause in Gruorn.

70 km, Schwierigkeit * *

Verpflegung: Einkehr unterwegs

Start: 9:15 Treffpunkt: Bahnhof Tübingen, Gleis 1

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  Das war eine tolle Tour mit vielen netten Mitfahrern, die Truppe war bunt gemischt und wir fuhren. Ein strammes Tempo, wobei der Start ganz gemütlich mit einer Bahnfahrt begann.

Bahnhof Tübingen

Also wurden die Gruppentickets gelöst und die Fahrräder im Zug verstaut. Die Fahrt dauerte etwas, so dass einige die Augen schloßen und eingenickt waren. Nicht schlimm, am Endbahnhof stiegen alle aus und rüsteten ihre Räder. Los ging es … Das Tempo war ordentlich und wir fuhren von Kleinengstingen zur Lauterquelle. Dort war die erste kurze Rast mit Picknick und Toilettenpause. So wie das halt ist.

Lauterquelle
Lauterquelle

So kurz ausgeruht ging es frisch gestärkt weiter zur Gedenkstätte Grafeneck. Dort machten wir eine kurze Besichtigung. Es ist jetzt ein Heim für Menschen mit Einschränkungen

Grafeneck
Grafeneck

Nach der Besichtigung führen wir weiter nach Münsingen und kehrten zu einem kleinen Vesper in die Bahnhofsgaststätte ein. Nur ein kurzer Stopp, weil wir noch weiter zu Kaffee und Kuchen wollten. Also weiter nach Gruorn, dieser Ort lag auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes. Es gibt nur noch die Kirche und das alte Schulhaus. In dem Schulhaus wird immer Sonn- und Feiertags Kaffee und Kuchengereicht, selbst gemacht. Echt lecker, glaubt mir.

Gruorn
Gruorn (die leckeren Kuchen)

Oje, OJE, es war zu viel, solche großen Stücke Kuchen und man durfte 2 Taschen Kaffee zum Preis von einem trinken. Eine sehr gelungene Pause für uns alle, fast alle. Ein Teilnehmer durfte einen Plattfuß reparieren. Aber er hatte sein Werkzeug und Ersatzteile dabei und war echt flink. Nach der entspannten gemütlichen Pause fuhren wir widerwillig weiter. Wir wollten hier bleiben. Allerdings kam gerade die Konfirmationsgesellschaft und das Lokal war voll und wir zogen doch von danne.

Weiter …

Die letzte Etappe führte uns von der Alb hinunter über Tailfingen, Bad Urach nach Metzingen. Nicht ohne eine Zwangspause, der nächste Plattfuß. Schön, dass der Teilnehmer mitdachte und sich eine super Stelle aussuchte. Wir hatten ein Bächlein, eine Wiese, Bänke, Sonne und Schatten. Perfekt – also kurze Rast. Dann ging es weiter und wir kamen wieder an einer Quelle vorbei: hier beginnt die „Erms“, ein kleines Flüßchen, dass später in den Neckar mündet. Diese Quelle war nicht ganz so fotogen, aber sehr lehrreich und wissenswert. Wieder was gelernt.

Ermsquelle
Ermsquelle

Von Bad Urach ging es gemütlich bergab nach Metzingen, wo wir uns trennten. Die restliche Truppe fuhr noch nach Tübingen zum Startpunkt. EinTeil mit dem Rad, der Rest mit dem Zug, die Ticket waren ja schon gekauft und bezahlt.

Endlich zu Hause: nach 62,3km

Der Hintern tut weh

Frank

Danke an die Teilnehmer, die Truppe war gut drauf (geweint wird erst morgen) und an die beiden Guides. Echt Super, danke

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