Fortsetzung von Teil 1

Liebe Leser

Es ist nun 8 Uhr morgens. Ich trinke genüßlich meinen Kaffee und schaue auf die Uhr – gleich 8. Okay, dann kann ich noch die Wäsche aufhängen, muß auch sein. Ich beobachte vom Balkon aus nebenher noch das Treiben meiner Nachbarn, als mein Mobiltelefon klingelt.

„Guten Morgen Herr Riedel, hier spricht Herr Müller vom ADAC. Ich bin in ca. 5 Minuten bei Ihnen.“

Super. Gut in der Zeit, alles schick. Ich ging also vor das Haus auf die Straße, als der gelbe Engel schon um die Ecke bog. Toll – mit Profis arbeiten. Ich zeigte den Weg zu meinem Auto und er begann gleich professionell mit seinem Werk.

Ich erklärte die Fehlerbeschreibung und übergab meinen Autoschlüssel. Herr Müller setzt sich in mein Auto und ließ es an. Die Warnleuchte sprang sofort an und er schaute in seinem Laptop nach. Dann kramte er das Verbindungskabel heraus und öffnet bei meinem Fahrzeug eine Geheim-Geheim-Geheim-Klappe. Dort war der Anschluß für das Diagnosegerät.

Stecker rein, ein paar Tasten gedrückt – kein Fehler im Speicher. Blöd! Echt blöd.

Also stieg er aus, schaute in den Motorraum und kontrollierte die Flüssigkeitsstände. Alles schien gut. Er holte noch die Taschenlampe und inspizierte die Bremsklötze und Bremsscheiben – scheint auch gut, was man so von außen erkennen kann.

„Ich kann so keinen Fehler erkennen, vermutlich eine innerer Bremsklotz ist abgenutzt. Fahren Sie morgen einfach bei Ihrer Werkstatt vorbei und lassen Sie es auf der Hebebühne kontrollieren.“

Motorhaube zu, alles verstaut, eingepackt und noch meine Daten notiert und in sein System eingegeben. Dann fuhr er wieder weiter. Die gesamte Aktion dauerte gerade mal 10 Minuten, aber ich war beruhigt, weil ich ja noch eine längere Strecke fahren wollte. Da sollte man schon sicher sein, dass nichts passieren kann.

Vielen Dank gelber Engel – Dank der Mobilitätsgarantie

Viele Grüße

Frank

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