Die Straße gehört allen und  beim SlowUp ist es möglich. Alles was Räder hat und nicht mit Benzin angetrieben wird. Fahrrad, Inliner, Rollstuhlfahrer:

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Foto: S.G. 2014 Rollstühle mit Elektroantrieb beim SlowUp

 

Liebe Leser

Heute schreibe ich von einer Radtour der besonderen Art. In den 70er Jahren des letzten Jahrtausends würde wegen der Ölkrise der „Autofreie Sonntag“ (Erklärung) ins Leben gerufen. Alle sollten ihre Benzinschleudern stehen lassen und laufen oder mit dem Rad fahren.

Diese Bewegung setzt sich in der Neuzeit und heißt in der Schweiz „SlowUp“ mit ca. 22.000 Teilnehmern. Ob es in Deutschland eine solche Bewegung gibt, kann ich nicht sagen. Diese Aktion findet jedes Jahr statt und es einige Bezirke, die da mitmachen (schaut hier nach bei SlowUp oder autofreie Sonntag in der Schweiz).

Mit meinem kleinen Klapprad im Kofferraum kann ich schnell mit dem Auto dort hinfahren, wo ich will. Am Sonntag Morgen wurden um 9:00 die Straßen gesperrt, um 10:00 Uhr war der offizielle Startschuß. Also sind wir gleich am Morgen auf die Piste, bevor die Sonne zu heiß würde und die große Menschenmasse oder die Radlermeute die Strecke bevölkern.

Loooooooooossssss! Bevor die anderen kommen und einen überrollen.

Unterwegs lief es sehr gut, weil es fast keine Steigungen gab. Die Hauptstraßen waren gesperrt und das war auch gut so. Die Radler, Inliner, Rollstühle, Tandems, E-Bikes und andere Gefährte. Unsere Geschwindigkeit war über dem Durchschnitt und wir überholten sehr viele andere Teilnehmer. Weiter, abbiegen, überholen, klingeln, weil einige mit 6 Fahrer nebeneinander fuhren.

Klingelingeling!

KLINGELINGELING!!!!

Bei der ersten Station in der Schweiz haben wir Frühstücksflocken bekommen, an der nächsten Trinkjoghurt und dann kam der Rivella Stand. Wieder frisch gestärkt gingen wir wieder auf die Piste. Der Hauptsponsort Migros verschenkte unterwegs eine Packung Salami und bot Kinderspiel und einen Geschicklichkeitsparkour.

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In der Schweiz kostet das Radler 4Fr., so schlau, da haben sie gleich 3,30€ ran geschrieben. Als Schwabe muß das nicht sein. Wieder zurück in Deutschland bekam ich richtigen Durst – Bier oder Radler. Hier bezahlte ich nur 2€ für ein Tannenzäpfle (0,33l), was den ersten Bierdurst löschte. Dann kam ein kleiner Anstieg, der einzige, der es in sich hatte. Dort überholte ich eine Elektrorikscha, die sich kurz danach verabschiedet, vermutlich der Motor.

Nach ca. 3 Stunden und 28,3 km waren wir wieder am Ziel und leicht geschafft. Das Wetter war erträglich, die Sonne schien, aber es war nicht zu warm.

Hier noch die Strecke im Plan und was wir gefahren waren:

Quelle: SlowUp CH
Bild Runtastic

Bis nächstes Mal irgendwann und irgendwo

Frank

P.S. das mit dem E-Bike muß ich mir wirklich noch überlegen 😉

Hier die Bilder der Beute:

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