Das muß Reutlingen aushalten!

Liebe Leser, liebe Mitradler

Im August war es mal wieder so weit, dass wir uns zur gemeinsamen Radtour getroffen haben. Trotz der Ferienzeit und dem bewölkten Himmel sind die zahlreichen Radfahrer erschienen. Wir haben dem Wetterprophet unser Vorhaben erklärt und wünschten uns eine trockene Tour – toll, wie das geklappt hat.

Ein besonderer Gedanke ging an Herrn Keppler vom Ordnungsamt, der sich im Urlaub mit dem Rad schwer verletzt hat. Beste Genesungswünsche von allen Teilnehmern. Werden Sie wieder gesund, voll genesen und fahren Sie mal wieder mit. Bei der zweiten Tour hatte er uns begleitet und unsere Aktion begutachtet. Mir fallen immer wieder seine Worte ein:

Das muß Reutlingen aushalten!

Wir warteten ein wenig nach 18:00 Uhr und wurden dieses Mal von einem Kameramann vom RTF1 (Erklärung: regionales Fernsehen Reutlingen/Tübingen) gefilmt. Er baute die Kamera auf und beobachtete kritisch die Situation. Er schaute sich das Treiben, die Vorbereitung und unsere Abfahrt dann ganz genau an und bannt es auf Film. Also waren wir auf den Beitrag gespannt. Ein Reporter war nicht von Ort, so dass es keine Interviews gab.

So viel Medienrummel in Reutlingen (Vorankündigung in der Zeitung) wird die Nachricht zu den Menschen tragen. Schön ist es immer wieder neue Gesichter und Mitstreiter zu sehen und kennen zu lernen. Noch schöner ist es, die alten Bekannten zu Treffen, mit dem Rad eine entspannte Ausfahrt zu machen und sich auch locker zu unterhalten. Bei disen Ausfahrten ist das wunderbar möglich. Die tolle Atmosphäre der großen Gruppe (wir fahren ja als Verband) verleitet zu Fröhlichkeit, Gelassenheit und Heiterkeit.

Wir sind nun auch der Verkehr und sehen oft die traurigen Gesichter der Autofahrer, die sich immer wieder in den Staus oder vor den roten Ampeln ärgern. Wir dürfen laut der Gesetzeslage (wir müssen sogar) bei „ROT“ weiterfahren, wenn der erste über die Ampel drüber ist – ein Verband bleibt zusammen und darf nicht getrennt werden.

Dieses Mal waren 2 Busfahrer unwissend und wollten in unseren Verband fahren oder sogar durchfahren. Wir haben ihnen dann höflich die Sachlage erklärt und dann war auch gut. Die Autofahrer sind da nicht so gut zu erreichen. Sie beharren immer wieder auf „Ihr Recht“, das Sie in diesem Moment nicht haben. „Ihr Recht“ wird dich eine höhere Instanz gebrochen – von ein paar vielen Radfahrern. Das macht sie wütend, aggressiv, ärgerlich und sie verhalten sich nicht entsprechend. Schade, liebe Verkehrsteilnehmer, wirklich schade.

Das muß Reutlingen aushalten!

Wir hatten eine schöne Tour richtig Tübingen, durch die Baustelle in der Konrad-Adenauer-Straße, über die Gustav-Schwab-Straße Richtung Ringelbach. Am Krankenhaus vorbei, Richtung Stadt, über Albstraße Richtung Pfullingen zurück. Durch die Bismarkstraße bis zur Karlstraße, außen herum zum Bahnhof, einen Schlenker bis zur Planie und dann langsam zum Zielpunkt „Nepomuk„.

Vielen Dank und bis zum nächsten Mal

Frank und die 54 Mitfahrer, Mitradler

So war die Route geplant, wurde aber auf Grund der Belagsarbeiten und Baustellen aktuell der Lage angepasst. Danke an unseren Routenführer dieses Mal – es war eine schöne Innenstadttour. Lob, großes Lob.

Das muß Reutlingen aushalten!

 

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