Liebe Leser

Heute berichte ich aus dem Bikepark. Hier in der Nähe (sind schon ein paar Kilometer) gibt es mehrere Bikeparks. Nun gleich die Antwort zu der Frage: was ist ein Bikepark? Das ist viel Natur mit Hügeln und man fährt mit dem Fahrrad den Berg hinunter. Ganz salopp gesagt. In Wahrheit ist es natürlich etwas schwieriger.

Morgens aufgestanden und in die Kleidung gezwängt. Es werden ja keine Rad-Klamotten angezogen, weil später noch die Schutzausrüstung dazu kommt. Mit dem Auto los und überpünktlich am Bikeshop angekommen.

Es begann um 13 Uhr, wobei man ca. 1/2 Stunde früher da sein soll. Fahrrad übernehmen, Protektoren anlegen und sich mental auf den Hügel vorbereiten. Ich bin der Hügel, ich bin das Rad.

Das war mein Rad – Farbe weiß, für mich ausreichend, Federung 160mm.

Dann kam unser Instruktor, Matze. Er gehört zum Team hier in Albstadt. Und das Beste, wir waren nur 2 Teilnehmer: Sandra und ich. Dann lernt man was, wenn man so eine kleine Gruppe ist und sie ist schon mal gefahren.

Wir haben dann als erstes unsere Räder zum Lift und wurden hoch gezogen. Da ich auch nicht Ski fahre, ist es mir etwas unheimlich, aber es geht schon. Kinder fahren hier auch, also muß ich da auch rauf. Sonst heißt es schieben und das will man nicht.

Wir bekamen die Grundlagen erklärt:

  • bremsen, sitzen, stehen
  • Federung, Pedalstellung
  • Wie man Kurven fährt, Blickrichtung
  • Haltung Hände, Arme, Füße
  • Ziehen und Drücken an Hügeln und Kuppen – wir sind ja noch nicht gesprungen
  • fahren, rollen lassen, aufpassen
Spaß haben und Locker bleiben

Bei dem Grundkurs war ja 1 Stunde Trainer und eine 5er Punktekarte für den Lift. Und es ging dann Schlag auf Schlag. Wir nach oben, kurze Erklärung und ein paar Ticks, schon ging es runter. So verging die Zeit im Fluge, natürlich nicht ohne Sturz. Wir hatten beide (Sandra und ich) Kontakt mit der Erde, dafür waren der Helm und die Knie-, Ellenbogenschützer und der Rückenpanzer angebracht. Zum Glück, aber man sieht aus, wie das Michelinmännchen.

Dann kam ein Gewitter und ein lauter Donner – die Dame am Lift drückte den Not-Aus und alles stand. Pech für diejenigen, die am steilen Stück im Lift hingen. Echt blöd.

So sah es dann abends aus, als ich zu Hause war. So eine Webcam ist praktisch.

Es war ein schöner, erlebnisreicher Tag an der frischen Luft und in der Natur. Ich habe noch ein paar super nette Leute kennengelernt, gesehen wie ein Schlauch gewechselt wird und sogar fast ein Rad gekauft. Nur fast.

Frank, Sandra, Matze und die restliche Meute

P.S. Bis zum nächsten Mal 😉

Und hier noch ein paar Impressionen vom Bikepark

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