Flaschensammelstelle auf der Reeperbahn
Flaschensammelstelle auf der Reeperbahn

Liebe Leser

Der kurze Tripp nach Berlin war echt super, nun war Hamburg dran. Rein in den Flieger und ab an die Alster, den Hafen, die Reeperbahn. Dort angekommen herrschte ein Orkan und Windsturm. Leider war auch die S-Bahn betroffen, ein Baum stürzt auf die Gleise und diese fuhr dort nicht mehr. Also fuhr ich mit der U-Bahn und dem Bus. Ein Tagesticket für 6€ lohnt sich schon bei den Fahrten zum Hotel und wieder zur Vergnügungsmeile.

Dieses Mal gab es kein #Twittertreffen, keine wilden Unternehmungen und kein Besuch einer Show oder Musicals. Dieses Mal war alles entspannt, ohne Hektik, kein großes Frühstücksbüffet (das Hotel wollte 12€ extra), wobei ich noch satt vom Abend war.

Da es am Vorabend ein kleines Schnitzel bei Schweinske gab, diese Kette gibt es in mehreren Städten. Das Preis-Leistung-Verhältnis paßt meiner Meinung nach.
Und der Spruch auf der Rechnung paßt doch wirklich auch:

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Ich bin ja abends nach der Ankunft noch nach St. Pauli und auf die Reeperbahn, aber es sieht dort echt schlimm aus:

  • viele Penner und Obdachlose legen dort in den Eingängen der Läden, die schon geschloßen hatten
  • einige junge Prostituierte (hübsche Mächen) sprachen viele junge Männer, die ohne Begleitung unterwegs waren – so wie mich (junger Mann)
  • die Clubs, Shows und Lokale schickten Ihrer Koberer auf Menschenjagd, sie suchten verzeifelt Kunden, die in die Vergnügungstempel herein gelockt werden sollten – richtig lautstark, richtig unangenehm und aufdringlich
  • die Polizei zeigt Ihre Präsenz und patrolliert durch die Straßen, sie werden ganz höflich von den Pennern und Obdachlosen begrüßt – sie kennen sich

Dies ist nicht meine Welt und ich fühlte mich nicht richtig wohl. Ich bin froh doch wieder zu Hause zu sein.

Nun bin ich morgens aber doch wieder los, ohne Frühstück und suchte mir ein Lebensmittelmarkt mit einer kleinen Bäckerei und Kaffeeausschank und einer kleinen Sitzgruppe. Dort beobachtete ich die Menschen und Kunden die herein und hinaus gingen. Was mir immer mehr aufgefallen ist, Hamburg wird ökologisch und umweltbewußt:

  • viele fahren trotz Regen mit dem Fahrrad
  • einige haben solche Einkaufstrollys
  • sehr viele Menschen kommen mit einem Rucksack oder Tragetasche
  • es werden relativ wenige Plastiktüten an der Kasse gekauft, wenn ich im Vergleich uns in Metzingen anschaue

Auch im Straßenverkehr findet man Anzeichen von Umweltbewußtsein und Umdenken. Die Straßen sind auch für die Radfahrer gemacht. Trotz schlechtem Wetter (was es nicht gibt, nur schlechte Kleidung) sind ein paar Radler unterwegs, um in die Stadt zu kommen, unterwegs zu sein oder einfach weil Sie Lust hatten.

Mein Weg führte mich zu Fuß, mit der S-Bahn, U-Bahn und dem Bus durch die Stadt an der Elbe und ich nahm wieder neue Eindrücke auf und sah interessante Dinge.

Viele Grüße oder in Hamburg sagt man Tschüss

Frank

Hier noch ein paar Eindrücke:

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