Liebe Leser

Nach der kurzen Fahrt von Tuttlingen nach Rottweil trafen wir uns vor dem angestrebten Lokal. Die Anderen waren schneller gefahren und schon da, sie warteten vorbildlich auf den Rest. Ich finde es Klasse mit Profis unterwegs zu sein.

Wir sind so einfach zufrieden zu stellen:

Getränke in sauberen Gläsern mit der richtigen Temperatur und reichlich Speisen, die auch noch schmecken. Wie gesagt, es ist so einfach.

Es geht aber auch anders, leider. Im Fernsehen sieht man bei allen Sendern in der Sparte „so bitte nicht“ Sendungen, die zeigen, so sollte man es nicht machen. Es gibt sie wirklich, die Lokale sind keine Fantasie, sondern die nackte Wahrheit und Wirklichkeit. Deshalb loben wir hier die Lichtblicke und Highlights.

Unsere erste Wahl für die Burger hat uns enttäuscht. Das Lokal war beleuchtet, aber geschlossen. Ein anderes Pärchen kam auch vorbei und wollte hinein. Schade, war wohl nix. Was tun? Nächstes Lokal – weiter geht’s zu Fuß.

Da wir ja immer fleißig bei „Swarm“ einchecken, konnte man unserer Spur folgen. Ich kenne noch ein paar nette Menschen in Rottweil und habe geschrieben, dass wir hier waren. Schon kam die Antwort: „ich bin unterwegs“. Toll, wieder ein spontanes Twittertreffen.

Wir fanden es klasse, dass Iris (@IrisWeinCon) spontan zu uns gestoßen ist, trotz der knappen Zeit. Wir nahmen Sie in unserer Mitte auf und unterhielten uns über Social Media, über die Gastronomie am Ort und über die re:publica im Mai in Berlin. Dort treffen wir uns wieder, versprochen.

In diesem Lokal prangern wir die schmutzigen Gläser an. Wenn man einen Wiskey in einer dunklen Raucherhöhle trinken und nur spärlich Licht am Tisch hat, sollten die Gläser sauber sein.

Das waren sie nicht, wir haben das angeprangert. Es blieb ungehört.

Da das mit den Burgern noch auf den nächsten Versuch an kam, gingen wir weiter und verabschiedeten uns von Iris. Sie mußte zurück zu Ihrer Familie.

Viele Grüße und danke für den spontanen Besuch und das #Twittertreffen.

Vielen Dank an die Anwesenden, an Iris und wir prangern die Lokale an, die einfach immer noch so weitermachen.

Frank

P.S. Zurück zum Burger, betraten wir das erste Lokal und fragten, wegen den Öffnungszeiten und ob wir unsere lang ersehnten Burger essen könnten. Es wurde verneint, weil erst geöffnet wurde und die Öffnungszeiten würde richtig im Internet, im Facebook stehen. Also sind wir wieder raus in die Kälte der Nacht. Weiter, einfach raus und weiter.

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