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Fortsetzung von Beitrag Nr. 679

Liebe Leser

das Treffen in der Bibliothek am Dienstag war ein voller Erfolg. Wieder sind neue Menschen dazu gestoßen.

Dieses Mal war ein Arzt im Saal! Kein Scherz. Er hat uns informiert, dass er schon ein Mal solche Feinstaub Messung gemacht hätte. Damals war es ein wissenschaftliches Gerät, mit Eichung und Kalibrierung. Diese Daten vom letzten Jahr wird er uns zeigen und vorbeibringen.

Eine politische muss kam bei unserer Diskussion auch auf: welcher Grenzwert für Stuttgart wird in Zukunft als Grenze für den Feinstaubalarm festgesetzt. Im Moment gelten die Werte für PM10 (Erklärung Wikipedia), bald für PM2,5. Es wird aber schon PM1 gemessen und je kleiner die Partikel sind, desto schädlicher ist es für die Lunge, die Atemwege, den menschlichen Körper.

Grenzwerte

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit gelten seit dem 1. Januar 2005 europaweit Grenzwerte für die Feinstaubfraktion PM10. Der Tagesgrenzwert beträgt 50 µg/m3 und darf nicht öfter als 35mal im Jahr überschritten werden. Der zulässige Jahresmittelwert beträgt 40 µg/m3. Für die noch kleineren Partikel PM2,5 gilt seit 2008 europaweit ein Zielwert von 25 µg/m3 im Jahresmittel, der bereits seit dem 1. Januar 2010 eingehalten werden soll. Seit 1. Januar 2015 ist dieser Wert verbindlich einzuhalten und ab dem 1. Januar 2020 dürfen die PM2,5-Jahresmittelwerte den Wert von 20 µg/m3 nicht mehr überschreiten.

Quelle: Umweltbundesamt

Promt wurde diese Woche wieder Feinstaubalarm in Stuttgart ausgerufen: ALARM

feinstaubalarm-25-02-2016Wir wollen ja einfach, dass die Bürger in den Städten Stuttgart und Reutlingen sensibilisiert werden, die Gefahr Feinstaub liegt in der Luft. Die Werte werden von der Landesregierung herausgegeben:

Wir freuen uns auf die neuen Mitstreiter und es werden immer mehr. Vielen Dank und herzlich Willkommen.

Bis zum nächsten Treffen

Frank

und hier geht es weiter: Beitrag Nr.  688

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