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Sadisten: Tödliche Liebe – Geschichten aus dem wahren Leben

Liebe Leser

Während des Barcamp ein Nürnberg gönnte ich mir etwas Kultur. Das heißt, ich bin durch Zufall über einen Vortrag von Lydia Benecke gestolpert und habe mir gleich eine Eintrittskarte bestellt.


 

„Sadisten: Tödliche Liebe – Geschichten aus dem wahren Leben“ führt den Leser auf eine Reise durch die psychologischen Profile sexueller Sadisten. Einerseits wird das „ganz normale Leben“ jener erläutert, die einvernehmlich ihren sexuellen Sadismus mit masochistischen Partnern ausleben. Andererseits taucht der Leser in die Gedanken- und Gefühlswelt der gefährlichen, kriminellen Sadisten ein – zu deren bekanntesten Vertretern Jack the Ripper und Ted Bundy gehören.
– Was unterscheidet die einen von den anderen Sadisten?
– Welche Bedürfnisse treiben sie an?
– Was macht ihre Persönlichkeit aus?
– Welche Partner suchen sie sich?
– Wodurch werden sie so, wie sie sind?

Lydia Benecke verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit klassischen psychologischen Ansätzen. Ergänzt um Daten aus ihrer eigenen Forschung entwickelt Benecke ein neues psychologisches Modell, mithilfe dessen sie das typische Täterprofil des sexuell sadistischen Straftäters darstellt und verständlich macht. Darüber hinaus geht Benecke in ihrem Buch unterschiedlichen Fragen nach, wie beispielsweise:
– Was macht dramatische Persönlichkeiten aus und warum sind sie häufig bei Tätern in spektakulären Kriminalfällen zu finden?
– Wie laufen Liebesbeziehungen von dramatischen Persönlichkeiten ab und warum wirken sie häufig filmreif?
– Wie lieben Psychopathen?
– Müssen Tötungsphantasien in Tötungsdelikten münden?
– Stecken mächtige Satanssekten hinter manchen Sexualverbrechen?
– Sind Täter heute genau so wie Täter in früheren Zeiten oder anderen Kulturen?

Zahlreiche Beispiele, Interviews und Zitate von einvernehmlichen Sadisten; nicht-kriminellen, mittelgradig psychopathischen Menschen bis hin zu stark ausgeprägten, kriminellen Psychopathen und Sadisten machen die psychologischen Erklärungen verständlich und lebhaft vorstellbar.


Also rein in die Stadt Nürnberg, ins Nicolaus-Kopernikus Planetarium und zum Sternencafe an die Bar. Ich bin ja früh dran und beobachtete die Menschen, die auch zu dem Vortrag wollen. Dann ist Einlass und ein Vortrag im Planetarium mit der Kuppel ist schon was anderes. Der Abstand zur Künstlerin war schon groß, aber dafür konnten wir die Dias und Bilder besser betrachten.

Während des Vortrags war filmen und fotografieren verboten – dafür danach erwünscht. So habe ich die 2 1/2 Stunden Vortrag gelauscht und die Geschichten aufgesaugt. Irgendwie passte ich nicht so richtig hinein, in die dunkle Gesellschaft. Wenn man unter lauter dunkel gekleideten Menschen im roten T-Shirt sitzt. Das macht mir doch nichts aus.

Hier ein paar Bilder:

Bis bald und den Vortrag sollten Ihr anschauen und anhören

Frank

Bericht Barcamp Nürnberg: Tag 0 – Tag 1 + 2

 

Links:

Lydia Benecke: Webseite – Facebook – Termine 2016

Bücher: Auf dünnem Eis: Die Psychologie des Bösen – Sadisten: Tödliche Liebe – Geschichten aus dem wahren Leben

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