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Liebe Leser

ja, wir hatten die besten Steaks in Berlin, echt jetzt. Nach der re:publica #rpTEN kommen die besten Männer zu mir und sagen, dass sie jetzt zum Fleisch essen gehen. Ich soll doch einfach mitkommen – kurz überlegt, okay.

Die Reise geht in die Nähe des Ku’damm, zuerst mit dem Bus bis zur Haltestelle „Bleibtreustrasse“, dann zu Fuss die paar Schritte in die Mommsenstraße 12. Die dunklen Scheiben geben keinen Einblick, aber die Schriftzüge versprechen mehr …

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Wir gehen nun mit 4 Personen hinein (danke an Nils) und werden schon freundlich begrüßt. Der erste Blick geht direkt zum Thema „Fleisch“, Fleisch in allen Formen, Größen und Tieren. Ich war ganz verzückt und sprachlos, ich habe das ja noch nie gesehen – ein Tier in allen Stück, was man sonst nicht so sieht.

Wir werden an den Tisch begleitet und sehen schon den Grill und hören das Brutzeln des Fleisches, das Knistern des Flammen. An der Stirnseite blicke ich direkt in die offene Küche und auf das Herzstück des Clubs, den patentierten HaJaTec®-Holzkohlegrill. Das ist ein Anblick direkt an den Grill, in die Küche. So ist man immer sicher, was mit dem Fleisch, dem Steak passiert und man darf auch zuschauen und Bilder machen. Das ist doch richtig geil und schon das Zuschauen läßt einem das Wasser im Mund zusammen laufen.

Das Fleisch wird gegrillt, gedreht, gewendet, die Seite zusätzlich gegrillt, dann ruhen die Fleischstücke und kommen wieder zurück für das Finish. So funktioniert es auch, dass selbst bei unseren 4 unterschiedlichen Fleischstücken, Fleischschnitten, Fleischgewichten alles perfekt zur selben Zeit an den Tisch kommt und serviert wird.

Wir sehen unsere Steaks, ich sehe mein Steak, schneide es an und ….

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Nach der kurzen Ruhe am Tisch bricht die Begeisterung aus uns heraus:

  • perfekt
  • zart
  • tolle Farbe
  • richtiger Garpunkt
  • einfach super

Und nun kosten wird die zarte Versuchung der Tierwelt – das gewählte Stück Fleisch zergeht fast auf der Zunge, der Biss, der Geschmack, die leichte Kruste, die Fasern und da brauchen wir keine Beilagen. Es gibt etwas Salz oder eine geheime Steakmischung, der Rest ist unnötig, wirklich unnötig.

Die Teller werden leer und wir sind wirklich gesättigt. Die 250gr bis 350gr liegen nicht schwer im Magen, sondern fühlen sich genau richtig an. Wir kommen wieder ins Schwärmen und stauen. Der Grill ist perfekt für diese Zubereitung, aber der Koch oder Grillmeister muss jedes Fleisch extra behandeln und beobachten, wie es werden muss.

Nach dem Essen kommt noch die Überraschung: die Besichtigung und der Blick hinter die Kulissen. Der Chef Hartmut Jabs lädt uns ein, zeigt uns die Reifekammer, das Fleisch, das Wissen hinter dem Club.

dieser Mann lebt und liebt das Fleisch

Wir staunen, was Hartmut alles weiß und mit welchem Fachwissen zu jedem Stück, das in der Ausstellung liegt, auftrumpft. Wir sind fasziniert und hängen an den Lippen des Meisters. Seine Leidenschaft überträgt sich auf uns und wir sind noch mehr begeistert. Es passt alles zusammen – das Konzept, die Mannschaft, das Fleisch, die Herkunft, die Lagerung, die Reifung und dann der Grill – ein Traum.

Der Abend bleibt in unserer Erinnerung und jeder andere Gastronom muss sich vergleichen, was sehr schwer wird, weil wir keinen Kritikpunkt gefunden haben. Deshalb vermutlich auch die Auszeichnung bei Kabel 1 und die weiteren Fernsehdrehs, die schon da waren und noch kommen werden.

Vielen Dank, meine Hochachtung und weiter so, ihr macht alles richtig.

Frank

Die Bilder als kleines Video:

Links:

Goldhorn Beef Club Berlin: WebseiteFacebook


HaJaTec®-Grill: Webseite – Facebook


Bewertung unter tripadvisor

Buchungen für 1 Tag (wenn etwas frei ist): Quandoo

 

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